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Rating

Kapitalmarkterfordernis und Unternehmens-Chance

Der Begriff Rating ist durch die Neuausrichtung des Kreditgeschäftes der Banken (Basel II) ein vielfach strapazierter Begriff.

Für Unternehmen mit dem Zugang zu den Kapitalmärkten oder für Investoren ist ein Rating seit je her eine übliche Vorgehensweise. Eine in vielen Volkswirtschaften bereits selbstverständliche unternehmerische Aufgabe, das Unternehmen auf den Kapitalmarkt auszurichten, hält mit den neuen Ratingverfahren der Kreditinstitute auch in Deutschland Einzug. Letztendlich bedeutet die strukturierte Risikoanalyse durch Rating nur eine Anpassung an das internationale Wirtschaftsgeschehen.

Das "Hausbankprinzip" als klassische deutsche und historisch gewachsene Struktur reformiert sich durch Basel II. Eine systematische Unternehmensplanung, die Identifikation und Bewertung von Risiken und die integrierte Finanzierungsstrategie sind selbstverständliche unternehmerische Aufgaben und werden durch Ratingverfahren nur standardisiert und ausgewertet.

Was für Private Equity Investoren die Due Diligence ist, ist für Banken das Rating, d.h. eine weitgehende systematische Durchleuchtung der Unternehmensverhältnisse. Hier kann das Unternehmen bei optimaler Vorbereitung und entsprechender Aufbereitung der "Equity Story" viel selbst tun, um ein günstiges Rating-Ergebnis zu erzielen.